2016 - 2018 Prof. Dr. Karlheinz Thimm / Dr. Martin Hoffmann

Selbstverständnis und Kernzweck

Die Qualitätsagentur ist eine unabhängige, nicht an Weisungen gebundene, externe, nicht in das Belegungs- und Entgeltsystem des SGB VIII involvierte Stelle. Sie dient ausschließlich dem Ziel, die Qualität pädagogischer Arbeit in (teil)stationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung im Interesse der betroffenen Kinder, Jugendlichen und Familien zu untersuchen und weiterzuentwickeln. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass alle Einrichtungen dieses Interesse teilen.

2016 – 2017   Prof. Dr. Olivia Dibelius

Die Kontaktstelle „PflegeEngagement Spandau“ hat sich zur Aufgabe gemacht, die beiden Bereiche „Demenz“ und „Migration“ zu verknüp¬fen und das Projekt „DemenzLoste“ initiiert. Dieses Projekt hat die Zielsetzung der Selbsthilfe, des zivilgesellschaftlichen und nachbarschaftlichen Engagements und des niedrigschwelligen kommunalen Zugangs zu Hilfeleistungen für Menschen mit Demenz und Migrationshintergrund. Das INIB-Team unter Leitung von Prof. Dr. Olivia Dibelius hat die Begleitforschung Anfang Juli 2016 begonnen und wird im Jahr 2017 abschließen.

3/2016 - 10/2017 Prof. Dr. Anne Wihstutz (INIB) / Petra Wagner (ISTA/INA Berlin gGmbH)

Ziel des Projekts

Mittels partizipativer Methoden der qualitativen Sozialforschung werden die Perspektiven von unter 6-jährigen geflüchteten Kindern, von ihren Eltern und von Mitarbeitenden in Gemeinschafts- und Notunterkünften auf das Alltagserleben und die Alltagsgestaltung von Kindern erforscht. Das Ziel des Vorhabens ist die Generierung systematischen Wissens über das Alltagserleben von jungen geflüchteten Kindern in verschiedenen Einrichtungstypen für geflüchtete Familien.

Projekttagung „Ich will ein echtes Haus“ am 22.09.2017, Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, 12049 Berlin

9/2016 – 12/2017   Dr. Heike Schimkat

Projektaufgabe

Mit der im Jahr 2016 neu installierten Notunterkunft soll wohnungslosen Familien mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern kurzfristig und unbürokratisch ein Schutzraum zur Verfügung gestellt werden, der ihren spezifischen Bedarf angepasst ist. Ergänzt wird das Angebot durch Beratung, ggf. notwendige Versorgung und ein Clearing im Rahmen der Jugendhilfe. Ein derartiges Leistungsangebot als Kooperation der Senatsabteilungen Soziales und Jugend gilt in dieser Form als neuartig. Ziel der Evaluation ist u.a. die Untersuchung, wer mit dem Angebot erreicht wird, wie das Angebot angenommen wird und ob eine Brückenfunktion in das Jugendhilfe- und ggf. Wohnhilfesystem geleistet wird.

2016 – 2017 Dr. Heike Schimkat

Projektaufgabe

Die Evaluation des dreijährigen Modellprojekts „Rambler – Studio Berlin“ (Neue Chance Berlin e.V.)  ist durch die Lehrveranstaltung "Projekttag: Biografische Belastungen und pädagogische Konzepte in Hilfen zur Erziehung" (Karlheinz Thimm/Heike Schimkat; SS2016 und WS2016/17) eng mit der Ausbildung von Studierenden im Studiengang Sozialen Arbeit verbunden. Das „Rambler Studio Berlin“ versteht sich als niedrigschwellige Anlaufstelle für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen. In Anlehnung an ein Amsterdamer Projekt wird jungen Menschen in Wohnungslosigkeit und prekären Lebenssituationen im Rahmen einer Designwerkstatt ermöglicht T-Shirts mit eigenem Streetwear-Design zu gestalten, zu präsentieren und sie am Verkauf zu beteiligen. Das Ziel ist eine Neuorientierung der jungen Menschen. Sie werden durch Sozialarbeiter_innen des Jugendhilfeträgers Neue Chance beraten, konkret unterstützt und weiterführend vermittelt.

2016 – 2017 Prof. Dr. Karlheinz Thimm

 

Projektaufgabe

Zum Filmprojekt, das vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Brandenburg ausgeschrieben, erfolgt eine fachbezogene Beratung. Gezeigt wird in drei Modulen (Projektalltag; Fälle; Gute Praxis-Methoden), wie schuldistanzierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 und 8 in temporären Sonderlerngruppen inklusiv am Ort Schule schul- und sozialpädagogisch für das Lernen neu motiviert werden können, so dass sie in ihren Klassen bleiben können.

2016 – 2017 Prof. Dr. Judith Dick

Projektaufgabe

Das Beratungsprojekt beschäftigt sich mit der Kommunikation in der Sozialen Wohnhilfe und wurde von der Sozialen Wohnhilfe des Bezirksamts Mitte beauftragt. Es soll die Auseinandersetzung mit Kommunikation begleitet und Vorschläge entwickelt werden.

2013 - 03/2016 (Prof. Dr. Peter Sauer †) Projektabschluss verschiebt sich auf Ende 2017

Projektaufgabe

Die beiden Kooperationspartner führen seit Beginn 2013 das Projekt „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“ durch, das neben Eigenmitteln des DeSS aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung, dem Bundesministerium für Senioren, Frauen und Jugend sowie der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung gefördert wird und bis zum 1. Quartal 2016 projektiert ist. Das Projekt setzt an der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen an; Bewegung und Sport treiben und soziale Kontakte pflegen stehen im Mittelpunkt. Durch eine Kooperation mit Vereinen, allgemeinen Sportanbietern und Verbänden sollen diese für die sportlichen und Bewegungsbelange von Menschen mit Demenz sensibilisiert und geöffnet werden. Das Projekt baut auf zwei Ansätzen auf: Zum einen sollen durch einen Bottom-up-Ansatz bestehende Aktivitäten für Menschen mit Demenz ausgewertet und neue erprobt werden (Region Minden). Ein mehr Top-Down-Ansatz der Sensibilisierung von Sportverbänden, Vereinen und freien Sportanbietern wird in der Großregion Stuttgart ausprobiert.