Das Institut versteht sich als Organisationszusammenhang für Hochschulangehörige der Evangelischen Hochschule Berlin mit den Aufgaben Forschung, Praxisentwicklung, Organisationsberatung und Weiterbildung. INIB stellt einen Rahmen, um praxisbezogene, empirische Projekte und Weiterbildungen zu verwirklichen. Wir zählen u. a. Erziehungs- und Sozialarbeitswissenschaftler*innen, Jurist*innen, Psycholog*innen, Soziolog*innen, Ökonom*innen, Politolog*innen und Pflegewissenschaftler*innen zu unseren Mitarbeitenden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Evaluation von Modellprojekten und von regulärer sozialer Praxis. Unser Ziel ist nicht nur die Konzeption und Analyse wissenschaftlicher Fragestellungen, sondern auch die Nutzbarmachung der Forschungsergebnisse für Anwendungszusammenhänge, was häufig zu anschließender Praxisberatung und Organisationsentwicklung führt.

Das INIB versteht sich als Gemeinschaft unabhängiger Forscher*innen, die wissenschaftlichen Standards und Ethikgrundsätzen verpflichtet sind. Gemäß dieser Haltung gewährleisten wir unabhängige Forschungsergebnisse. Unsere Forschungsphilosophie ist geprägt vom Prinzip der Offenheit hinsichtlich der Forschungsfelder und -themen, der Forschungsmethoden und der Auftraggeber.

Zudem ist uns eine frühzeitige Einbindung von Studierenden in Forschungsarbeiten wichtig, um angehenden Praktiker*innen Grundlagen wissenschaftlichen Denkens in Anwendungskontexten zu vermitteln und das Studium durch Forschung anzureichern. Aus der Verbindung von Forschung, Lehre und Fachpraxis entstehen Anregungen für alle an den Forschungsaktivitäten Beteiligten.

Wir unterbreiten Finanziers eigene Forschungsanliegen, beteiligen uns an Ausschreibungen und sind offen für Anfragen von Praxiseinrichtungen, die sich für angewandte Forschung entlang an definierten bzw. dialogisch entwickelten Forschungsthemen interessieren.

Das INIB wurde 1997 gegründet. Seine derzeit 13 Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Bis zum Jahr 2015 wurde das Institut durch die vielfältigen Aktivitäten des Gründungsmitglieds und langjährigen Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Peter Sauer geprägt. Seine Arbeiten sind in verschiedene Veröffentlichungen dokumentiert – siehe Publikationen auf dieser Homepage.