12/2011 bis 12/2014 (Prof. Dr. Olivia Dibelius)

"Lebenswelten von demenziell erkrankten Migrantinnen und Migranten türkischer Herkunft und ihren Familien" - Eine Untersuchung zu Ressourcen und Belastungen.

Kooperationspartner

Das Projekt wird in Kooperation mit folgenden Institutionen durchgeführt:           
Alzheimer Gesellschaft Berlin, Diakonisches Werk, UPD, AWO, Charité, aliacare Pflegedienst, Kamiltagespflege, Pflegedienst Generation, Deutsch Türkischer Pflegedienst

Zielsetzung des Projektes

  • Erschließung der Lebenswelt demenziell erkrankter MigrantInnen türkischer Herkunft
  • Ist-Analyse der Informations- und Beratungsangebote in Berlin
  • Netzwerkbildung der Hochschullehrenden mit PraxisvertreterInnen
  • Einschätzung des Belastungsgrades von pflegenden Angehörigen
  • Entlastungsangebote für Angehörige durch Beratung, niedrigschwellige Leistungen und Schulungen
  • Schulung von professionellen und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen
  • Enttabuisierung der Erkrankung ‚Demenz’ durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit

Vorgehen/Methode:

  • Dokumentenanalyse (Schulungs- und Beratungsangebote, Broschüren, Lehrfilme, Flyer, türkischsprachige Internetauftritte, Radio und Fernsehen)
  • problemzentrierte Interviews mit Angehörigen und Erkrankten: Bemessung
    des Belastungsgrades der Angehörigen mittels BIZA-D (Leander)
  • Einzelfallanalysen von betroffenen Familien
  • Experteninterviews
  • Analysen von Beratungssituationen mittels teilnehmender Beobachtung
  • Fachtagung/Fachpublikation

Projektzeitraum

Dezember 2011 – Dezember 2014

Projektdurchführung

Prof. Dr. Olivia Dibelius (Projektleiterin), Prof. Dr. Erika Feldhaus-Plumin, Prof. Dr. Gudrun Piechotta-Henze, Yve Weidlich, Dilek Yalniz

 09/2012 bis 06/2015 (Prof. Dr. Peter Sauer / Margret Xyländer)

Sterbebegleitung im Spannungsfeld von Pflege und Kooperationsdiensten

 

Aufgabe

 

Ausgehend von der aktuellen Entwicklung vom Alten- zum Sterbeheim stellt sich die Frage, wie mit dieser neuen Herausforderung des Sterbens in stationären Pflegeeinrichtungen umgegangen wird. Neueste Untersuchungen geben Anlass zu der Vermutung, dass das Sterben in Altenheimen weitgehend unorganisiert verläuft und die Sterbebegleitung erhebliche Defizite aufweist. Sterbebegleitung meint hier v.a. die Dimensionen menschlicher Zuwendung, d.h. die psychosozialen, psychologischen, spirituellen und auch organisatorischen Aspekte in der Begleitung Sterbender, die oftmals durch institutionelle Rahmenbedingungen vom Pflege- und Betreuungspersonal nicht geleistet werden können. Es wird postuliert, dass Kooperationen mit Unterstützungs- und Hilfsdiensten wie Ehrenamtlichen, z.B. aus Angehörigenkreisen, Hospizdiensten-/vereinen, speziell geschulte Sterbebegleiter, Selbsthilfegruppen, Seelsorger, gesetzliche Betreuungsvereine etc., mithin mit interdisziplinären Teams, als Ressource in der Sterbebegleitung bislang ungenutzt bleiben. Ziel des Forschungsvorhabens ist es deshalb, die Bedingungen und Voraussetzungen „gelingender“ Sterbebegleitung jenseits der pflegerisch-medizinischen Versorgung zu erforschen. Dabei werden sowohl die konkret-praktische Ebene der Begleitenden als auch die konzeptionell-strukturelle Ebene der Organisation in der Sterbebegleitung einbezogen. Mittels eines Vergleichs der verschiedenen Träger soll der Blick auf die Chancen und Ressourcen kooperativer Strukturen der Pflegeheime mit nicht-pflegerischen Diensten gerichtet werden.

 

Vorgehen/Methode

 

Dazu wird in einem qualitativen Analysedesign die Perspektive der Handelnden eingenommen. Methodisch scheint eine Rekonstruktion der Orientierungen und Einstellungen des Pflege- und Betreuungspersonals wie der Kooperationsdienste im Stil der Rekonstruktiven Sozialforschung angemessen. So können die Zentren gemeinsamen Erlebens und die zentralen Handlungs- und Orientierungsprobleme im sozialen Handeln der Sterbebegleitung sichtbar gemacht werden. Es soll das handlungsleitende Wissen, über welches die Beteiligten in ihrer Handlungspraxis der Sterbebegleitung verfügen, hervorgebracht werden, um den Ursachen und Faktoren „gelingender“ Sterbebegleitung auf die Spur zu kommen.

 

Projektzeitraum

 

September 2012 – Juni 2015

 

Projektdurchführung

 

Prof. Dr. Peter Sauer, Margret Xyländer

Mit der Praxisforschung bringen wir aktuelle Entwicklungen an die Hochschule und begleiten die sozialen Unternehmen bei ihren Entwicklungsprozessen. Das Institut hatte in den vergangenen Jahren Forschungsschwerpunkte in den Bereichen Arbeit mit Jugendlichen, interkulturelle Praxis, Qualitätsmanagement und Pflege.

Wir möchten Sie informieren über

  • die laufenden Forschungsprojekte
  • die abgeschlossenen Forschungsprojekte und die daraus entstandenen Forschungsberichte.

 

Unter dem Punkt „Ausschreibungen“ finden Studierende interdisziplinäre Forschungsthemen für Abschlussarbeiten.

Unterkategorien

Hier finden Sie Informationen zu abgeschlossenen Projekten ab 2004/2005. Ältere Projekte sind hier nicht dokumentiert. Die Projekte sind folgenden Bereichen zugeordnet:

•    Kinder und Jugend
•    Familie
•    Schule
•    Ältere Menschen
•    Interkulturelle Praxis
•    weitere Praxisfelderiert.