2013 - 03/2016 (Prof. Dr. Peter Sauer †) Projektabschluss verschiebt sich auf 2018

Projektaufgabe

Die beiden Kooperationspartner führen seit Beginn 2013 das Projekt „Was geht! Sport, Bewegung und Demenz“ durch, das neben Eigenmitteln des DeSS aus Mitteln der Robert Bosch Stiftung, dem Bundesministerium für Senioren, Frauen und Jugend sowie der Erich und Liselotte Gradmann-Stiftung gefördert wird und bis zum 1. Quartal 2016 projektiert ist. Das Projekt setzt an der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen an; Bewegung und Sport treiben und soziale Kontakte pflegen stehen im Mittelpunkt. Durch eine Kooperation mit Vereinen, allgemeinen Sportanbietern und Verbänden sollen diese für die sportlichen und Bewegungsbelange von Menschen mit Demenz sensibilisiert und geöffnet werden. Das Projekt baut auf zwei Ansätzen auf: Zum einen sollen durch einen Bottom-up-Ansatz bestehende Aktivitäten für Menschen mit Demenz ausgewertet und neue erprobt werden (Region Minden). Ein mehr Top-Down-Ansatz der Sensibilisierung von Sportverbänden, Vereinen und freien Sportanbietern wird in der Großregion Stuttgart ausprobiert.

Auftraggeber

Freie Forschung des Instituts

Kooperationspartner

Demenz Support Stuttgart gGmbH (DeSS) und Alzheimer-Gesellschaft Minden-Lübbecke e. V.

Methodischer Ansatz

Die Evaluierung wird aus einem Mix von begleitenden Aktivitäten (formative Evaluierung) - die einen starken Monitoringcharakter haben - und einer summativen Evaluierung am Ende der Projektaktivitäten bestehen. Darin sind auch erste Wirkungsaspekte enthalten. Bei der Evaluierung werden folgende Evaluierungsstandards und –prinzipien berücksichtigt:

  • Nutzung anerkannter fachlicher Methoden und guter Praxis unter Beachtung von Prinzipien wie Unabhängigkeit, Partizipation, Glaubwürdigkeit und Transparenz
  • DeGEval-Standards für Evaluation (Nützlichkeit, Durchführbarkeit, Fairness, Genauigkeit)
  • Partnerschaftsprinzip, d.h. wo immer es möglich und sinnvoll erscheint, werden die Partner mit einbezogen
  • Genderprinzip während des gesamten Prozesses

Das methodische Vorgehen wird im Wesentlichen durch die folgenden Ansätze geprägt:

  • Transparente, effiziente und wirkungsvolle Kommunikation mit allen relevanten Akteuren
  • Methodenmix aus qualitativen und quantitativen Ansätzen
  • Iteratives methodisches Vorgehen, das eine Überprüfung der Vollständigkeit und Umsetzbarkeit des Evaluierungsdesigns vor vorsieht und eine Formulierung von Hypothesen für die nächste Phase ermöglicht
  • Triangulation: durch den Einsatz verschiedener Methoden sowie die Nutzung verschiedener Informationsquellen und durch den Abgleich der Perzeptionen der befragten Akteure mit den Einschätzungen des Gutachterteams werden die erhobenen Daten validiert.

Projektzeitraum

2013 bis Ende des 1. Quartals 2016

Veröffentlichung

in unterschiedlichen Medien und Formaten geplant